Porsche Mission S: Oberhalb des 911 beginnt ein neues Kapitel
Ein Porsche oberhalb des 911? Das weckt Erwartungen. Mit dem Mission S zeigt der Hersteller, wie eine künftige Supersportwagenbaureihe aussehen könnte. Mittelmotor, flache Silhouette und ein Cockpit mit analogen Elementen liefern reichlich Gesprächsstoff. Noch ist das Fahrzeug eine Studie. Die Pläne dahinter reichen aber über ein einzelnes Showcar hinaus.

Der 911 bekommt Gesellschaft
Der Mission S soll den Elfer nicht ablösen. Porsche plant eine zusätzliche Mittelmotorplattform oberhalb seines bekanntesten Sportwagens. Daraus soll ein dauerhaftes Angebot mit unterschiedlichen Ausprägungen entstehen. Das ist der entscheidende Punkt: Porsche stellt hier mehr als eine Designidee für ein seltenes Sammlerstück vor.
Für Sportwagenfans ergibt sich daraus eine spannende Frage: Wie viel Abstand kann Porsche zum 911 schaffen, ohne die vertraute Identität zu verlieren?
Vertraute Formen, neu zusammengesetzt
Runde Scheinwerfer, ausgeprägte Kotflügel und eine flache Front machen die Herkunft erkennbar. Porsche greift Gestaltungselemente von 911, GT1 und 959 auf. Die Räder erinnern an das Wählscheibendesign des 928. Dazu kommt ein aktiver Heckflügel, der vollständig in die Karosserie integriert ist.
So entsteht ein Entwurf, über den sich diskutieren lässt. Wer ältere Porsche liebt, findet vertraute Details. Ob deren Zusammenspiel auch als künftiges Serienmodell überzeugt, muss sich erst zeigen.
Im Cockpit zählt der Blick auf die Straße
Fünf Rundinstrumente, ein analoger Drehzahlmesser und klassische Bedienelemente prägen den Innenraum. Digitale Funktionen bleiben Teil des Konzepts, treten optisch aber zurück. Porsche verzichtet auf fest eingebaute Zentral- und Beifahrerdisplays. Bei Bedarf übernimmt ein Smartphone die Navigation und weitere Anzeigen.
Gerade dieser Ansatz dürfte manchen Nerv treffen. Wer einen Sportwagen fährt, möchte schließlich auch das Auto erleben. Ein gut erreichbarer Schalter kann dabei mehr Freude machen als ein weiteres Untermenü.
Wie viel Leistung steckt im Mission S?
Offizielle Angaben zu Leistung, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit fehlen bislang. PC-WELT verweist auf Spekulationen von AUTO BILD über mindestens 850 PS und einen Verbrenner- oder Hybridantrieb. Bestätigte technische Daten sind das noch nicht. Auch ein konkreter Preis und ein verbindlicher Marktstart lassen sich daraus nicht ableiten.
Ob der Mission S den 911 tatsächlich in den Schatten stellen kann, bleibt damit offen. Eine eigenständige Rolle wäre ohnehin reizvoller: Der Elfer behält seinen Platz, während Porsche darüber Raum für einen anderen Sportwagencharakter schafft.
Was würdet ihr euch für ein Serienmodell wünschen: einen klassischen Verbrenner, einen Hybrid oder vor allem möglichst wenig Gewicht?




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